Sonntag, 9. Dezember 2012

Sehnsucht.

"Sehnsucht versteckt sich wie ein Insekt"
- Rammstein

Ich sitze hier und warte darauf, dass mich die richtigen Worte finden. Meine Hände sehen aus wie die einer alten Frau in dem spärlichen Licht der Nachttischlampe und ich kann nicht hinschaun. Ich bin allein. So schrecklich allein im Moment. Ich vertraue nicht und ich erwarte nicht, und ich bin mir ganz und gar im unklaren darüber ob ich liebe. Dieses Gefühl ist merkwürdig, ich fühle mich so leer, es ist so still. Ich will mit niemandem reden denn die Worte bleiben sinnentleert. Ich will mit niemandem reden, denn die Worte bleiben belanglos. Ich will Menschen nicht kennenlernen und will es doch. Jede Berührung birgt nur kälte, sie bringt mich ihm nicht näher. Bin ich die Einzige die sich so absolut isloiert fühlt von dem Wesen der Anderen?

Sonntag, 18. November 2012

Untitled

Kann man einen Menschen wirklich kennen, ihn vollkommen erfassen? Ich denke nicht. Ich denke wir spielen uns etwas vor, wenn wir glauben jemanden zu kennen, wenn wir uns selbst einreden, jemandem vertrauen zu können. Wir sind uns so sicher die Handlungen des anderen vorhersehen zu können, so sicher, vor diesem Menschen sicher zu sein. Wir bauen auf diesem Glauben, auf diesem Bildnis dieses Menschen in unserem Inneren, aber es ist eben doch ein bloßes Bildnis. Ein Mensch jedoch ist jeden Tag anders, er bleibt nie gleich, bleibt nie stehn, kann sich dem allumfassenden Wandel nie entziehen. Wenn wir uns auf dieses Bildnis verlassen, sind wir der Wirklichkeit hinterher, wir werden ihr nicht gerecht. Wir sollten einen Menschen stets so sehn, als sähen wir ihn zum allerersten Mal, denn die Zeit und der Wandel machen vor niemandem halt.

Donnerstag, 15. November 2012

Heute


Und ich will dass die Welt weiß,
alle Tage die mir gegeben sind, sind meine
und ich werde die Welt sehen, jeden Tag
und ich bin froh heute zu leben, mit den Menschen um mich herum
diese Zeit ist meine, unsere.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Was die Anderen denken..

Und ich kann dir sagen,
es ist mir egal was die Anderen von mir denken,
sie mögen denken was sie wollen,
sie mögen sagen dass ich dumm bin, 
dass ich unattraktiv, dass ich unfreundlich bin,
es ist mir egal.
Wichtig ist was die Menschen sagen die mir nahe stehn,
die Menschen die mich kennen
und ich weiß, sie werden richtig über mich urteilen.

Montag, 1. Oktober 2012

Lass los


Lass die Sorgen los und trockne deine Tränen
Lass den Hass und die Zweifel los und öffne dein Herz
Lass die schlechten Erinnerungen los und halte sie nicht länger fest
Lass all den Kummer los den dir andere bereitet haben
und denke an jene die dich lieben
Heb den Kopf und zeige der Welt wie warm dein Herz ist.

Allen Sorgen zum Trotz

Man braucht keinen Grund um glücklich zu sein, 
man kann es einfach sein, wenn man will.

Sonntag, 30. September 2012

Liebe


Manchmal schwer zu ertragen
Manchmal schwer zu verstehn
Oftmals verbunden mit langen Stunden
Mit Entbehrung, mit Angst und inneren Wunden
Selten frei von Zweifeln
und doch
Liebe.

Donnerstag, 27. September 2012

Wilderness


Die Wildnis, so
Frei.
Im Dickicht
der Stadt verloren
wir das Leben.
Die Ruhe der Nacht
vergessen,
vertrieben.
Und so blind
Für die Sterne, den Mond;
Geblendet von Lichtern.
Wie ich mich sehne,
nach der Einsamkeit
der Nacht,
der Wildnis.

Mittwoch, 26. September 2012

"Wir müssen nachher reden"

Zu gerne würde ich reden, aber die Worte kommen nicht;
Die Gefühle sind da, doch die passenden Worte stecken mir im Hals fest.
Am Ende werden es wieder dieselben Worte, die durch ihre ständige Wiederholung bereits jeglichen Sinn eingebüßt haben.
Am Ende bleibt nur noch das Schweigen.

Zu oft vergessen.

Vergebung steht uns nur an zu fordern, wenn wir sie selbst auch geben können.

Nur Leere und eine vage Hoffnung


Manchmal sind die Dinge die man glaubt gelernt zu haben Schwachsinn,

und das was man glaubt erreichen zu müssen ist ganz und gar nicht erstrebenswert.

Manchmal ist das was man aufgibt wertvoll, würde man es nur erkennen.